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Über uns

MaxAlma, das sind Felix Seidel und Caroline Stein. Sie arbeiten seit mehr als 15 Jahren im für den legalen und nachhaltigen Rohstoffhandel mit Schwerpunkt auf Holz und Holzprodukten.
Felix Seidel ist Experte für Rückverfolgungssysteme und Plattformen für nachhaltige und transparente Beschaffung. Er ist Autor des ITTO Technical Series Reports 40 „Tracking Sustainability“. Für Systemanbieter hat er Software aktiv mitentwickelt, Organisationen in der Wahl von geeigneten System unterstützt und unter anderem die Europäische Kommission und UN in der Planung von nationalen Rückverfolgungssystemen beraten.
Caroline Stein unterstützt mittelständische Betriebe und Konzerne in der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitspolitik, dazu gehört Firmenziele zu formulieren, Strategien und konkrete Handlungsabläufe zu erarbeiten. Darüber hinaus entwickelt Sie mit Ihnen Methoden zur Datensammlung, der Messbarkeit und dem Nachweis von ihren Erfolgen bei der Erreichung Ihrer Nachhaltigkeitsziele, die in Nachhaltigkeitsreporten und verfügbaren Medien kommuniziert werden können.
Gemeinsam helfen sie Unternehmen dabei, die Herausforderungen von Unternehmensnachhaltigkeit zu verstehen, praktische Lösungen zu finden und zu verwirklichen.
Um was es geht
Kontext
Kontext
Holz ist der nachhaltigste Rohstoff überhaupt. Wälder sind entscheidend für das Weltklima, die Erhaltung der Artenvielfalt und als Lebensgrundlage von Milliarden von Menschen.
Forstwirtschaft und die Nutzung von Holz können eine bedeutende Rolle spielen Wälder zu erhalten. Die gelingt nur wenn die Bewirtschaftung nachhaltig ist. Dies gilt zum Grossteil für die Wälder Mitteleuropas.
Weltweit jedoch werden Naturwaldflächen kleiner und verarmen. Der steigende Bevölkerungsdruck und damit rasant wachsende Städte und landwirtschaftliche Flächen, kommerzielle wie auch für die Subsistenz, tragen primär dazu bei.
Auch der kommerzielle Handel von Holz- und Papierprodukten, ist vielerorts angestiegen um den Bedarf zu decken.
Die Nutzung von Holz ist primär gut für den Wald, denn wo der Wald der Gesellschaft, nützlicher ist als Soja, Palmöl oder Viehweiden, wird er auch eher erhalten. Anders als in Deutschland ist in vielen Ländern der Welt der Wald nicht dauerhaft also Wald definiert und dadurch für zukünftige Generationen geschützt. Auch die forstliche Gesetzgebung und deren Umsetzung zeigt oft Schwächen.
Der Holzhandel alleine kann deswegen die Waldzerstörung nicht aufhalten, doch er kann sie bremsen und der verantwortungsvollen Waldwirtschaft Mehrwert geben, indem er:
- Die Herkunftswälder und die Lieferkette kennt
- Holz aus illegalen und unbekannten Quellen ausschließt
- Die Legalität der Produktion im Wald und entlang der Handelskette überprüft
- Die Lieferanten und die Produktionsbedingungen kennt
- Soziale und ökologische Nachhaltigkeit einfordert
Vor allem hochpreisige Baumarten sind von illegalem Handel betroffen. Hochpreisige Baumarten haben Holz mit besonderen Qualitäten nach denen eine hohe Nachfrage besteht, die aber meist nicht einfach in Plantagen anzubauen sind. Die hohe Nachfrage und im Verhältnis geringe Verfügbarkeit bedingen hohe Preise, die im Umkehrschluss zu Diebstahl und illegalem Handel führen können.
Die Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR) (In Deutschland umgesetzt im Holzhandelssicherungsgesetz und in Österreich im Holzhandelsüberwachungsgesetz) und die Schweizer Deklaration von Holz und Holzprodukten sind nur wenige Beispiele für gesetzgebende Regelungen, die Transparenz in Holzlieferketten einfordern um den Handel mit Holz aus nicht verantwortungsvollen Quellen einzudämmen. Mehr Standard als Ausnahme sind inzwischen die Einkaufspolitiken großer Firmen, die Kriterien für die Nachhaltigkeit von Holzprodukten formulieren und von ihren Lieferanten Nachweise dafür erwarten. Die Beschaffungspolitiken für öffentliche Verwaltungen fast aller Europäischen Länder stellen ähnliche Ansprüche. Nachdem Banken und Versicherungen in der Vergangenheit regelmäßig in Kritik gerieten, waldzerstörende Projekte zu fördern, schauen auch diese sich inzwischen die Waldbewirtschaftung und Holzbeschaffung ihrer Kunden genauer an.
Es ist nicht immer leicht diesen Nachweispflichten gerecht zu werden. Je länger die Lieferkette, je internationaler, je komplexer das Produkt desto mehr Risiken birgt der Einkauf.
Der legale und nachhaltige Holzhandel kann enormen Einfluss nehmen auf die Erhaltung von Wäldern indem er als Vehikel dient Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette zu kommunizieren und dem Wald Wert zu geben.
Brauchen Sie:
- Ein kurzes Telefonat um eine Frage schnell zu beantworten?
- Eine dringende Recherche?
- Eine Datenanalyse?
- Eine Schulung vor Ort oder Online?
- Ein umfassendes Gutachten oder detaillierten Bericht?
- Einen erfahrenen Projektmanager der Ihr Projekt leitet?
Möchten Sie:
- Einen Überblick über die Thematik gewinnen, und grundsätzlich verstehen was sie unternehmen können?
- Besser verstehen wer Ihre Lieferanten und Lieferketten von Holzprodukten sind?
- Eine Einkaufspolitik für Ihre Produkte schreiben?
- Ihre Nachhaltigkeitsziele definieren und messbar machen?
- Prioritäten im Dschungel der vielen Aufgaben setzen?
- Ihren Einkaufsprozess so anpassen, dass nur legale oder nachhaltige Holzprodukte gekauft werden?
- Risikoanalysen für Ihre Produkte und Lieferanten machen?
- Neue Wege finden mit Ihren Lieferanten zusammenzuarbeiten für eine nachhaltigere Beschaffung?
- Lernen was für Möglichkeiten es gibt Ihre Lieferkette nachhaltiger zu gestalten?
- Ihre legale und nachhaltige Beschaffung nachzuweisen und darüber zu berichten?
- Das Holzhandelssicherungsgesetz, Zertifizierung und Verifizierung im Holzmarkt verstehen?
- Herausbekommen wer mögliche Partner sein können um Ihre legale und nachhaltige Holzbeschaffung so effektiv wie möglich zu gestalten?
- Brauchen Sie Beratung zum Thema Rückverfolgungssysteme für nachhaltige Beschaffung?
- Benötigen Sie eine Analyse zur Thematik des illegalen und legalen, nachhaltigen Holzmarktes oder Politikrahmen?
Dann können wir sie unterstützen.